Mit dem anstehenden Release von WordPress 2.5, kann man durchaus etwas weitere Gedanken über die Zukunft von WordPress machen. Für WordPress gibt’s ja schon so ca. 5Mrd Plugins – Vom Forum, über Horoskop Widgets, aktuelle Aktienurse/Wetterdaten/Google Map Plugins so ziemlich alles, was man sich wünscht. Auch gibt es mit WordPress MU den Multi-Blog fähigen “großen Bruder” der “normalen” WordPress Installation.
Doch mit den ständig überschlagenden Meldungen von den Erfolgen und Millarden Dollar Verkäufen von Facebook, Xing und Co, steigt der Wunsch bei WordPress-Bloggern nach den Vorzügen und Features der sog. Social-Network Plattformen. Profile, Freundeslisten, Messaging, Gruppen, Bilderuploads etc. etc. alles was man halt so kennt, soll in den WordPress-Blog hinein.
Es gab/gibt bereits ein paar Versuche in diese Richtung, die tlw. auch auf WordPress MU aufbauen:
- Chickspeak oder
- FacePress
Um die bekannteste Entwicklung in die Richtung Social-Network Buddypress tut sich ja einiges in letzter Zeit – Automattic hat das Projekt mittlerweile übernommen…
Wichtig ist nur dabei nicht zu vergessen, was WordPress so sympathisch und erfolgreich gemacht hat – die einfache Bedienung und leichte Erweiterbarkeit für Jeden. Wenn ich erst 25x klicken will, damit ich endlich eine Überschrift ändern kann, die man auf 33 Arten berechtigen kann, um dann in einen Release-Workflow zu gehen, dann gibt’s andere CMS Systeme – Von Typo3, bis Tridion oder RedDot. WordPress geht hoffentlich nicht in diese Richtung.
Irgendwie erinnert mich WordPress an das Blizzard Credo “Leicht zu lernen – schwer zu meistern”. Bei WordPress hat man schnell Erfolge und wenn man mal in die Plugin, Themes reingekippt ist, dann spürt man schnell das Verlangen – auch als Nichtprogrammierer – mehr daraus zu machen.