“Ich sehe was, was du nicht siehst” – Der sichtbare Bereich

“Ich sehe was, was du nicht siehst” – Der sichtbare Bereich

Der sichtbare Bereich einer Website. Ein viel diskutiertes Thema. Er variert mit der Größe des Bildschirms, der vewendet Auflösung und natürlich, ob man das Fenster “Fullscreen” öffnet oder nicht.
Legionen von Webdesignen, Webanalysten und Beratern haben Stundne in Diskussionen verbracht, was den nun wo nun hinkommt und was “rausfällt”. Meistens ist der sichtbare Bereich einfach zu klein um alle wichtigen Punkte reinzuquetschen. “Sollen wir jetzt lieber die Prospektbestellung oder den Kontakt Button verschieben”, lautet dann oft die Komprissfrage. Ein sehr interessanter Artikel sollte jedoch Erleichtunger schaffen ;-) :

The myth of the page fold: evidence from user testing

Hochinteressanter Artikel über den “Mythos” des sichbaren Bereichs, basierend auf einer äußerst fundierten Studie mit Eyetracking und Heatmap Tests.

Kernaussage: Der sichtbare Bereich ist eigentlich immer unwichtiger. Besser man , als man quetscht jeden CTA (Call to Action) Button in eine kleines Fenster. Der User erkennt Scrollbalken (Eyetracking Studien zeigen das ganz deutlich), außerdem erkennen viele Surfer Elemente am unteren Ende der  Seite und scrollen somit weiter.

Ein paar Design Tips, die der Artikel gibt:

  1. Weniger ist mehr” – Freiräume schaffen, nicht alles zusammenquetschen.
  2. Kräftige, horizantale Balken oder grafische Elemente wirken sich negativ auf das Weiterscrollen aus
  3. Keine Scrollbalken in der Seite verwenden (Iframes, Divs)!!

Hier geht’s zum Artikel (englisch)

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